
Menüplan für die Küche selber machen – mit Plotter und Magnetfolie
Kennst du das? Es ist später Nachmittag, der Hunger kommt langsam auf und die große Frage steht im Raum: „Was essen wir heute?“
Bei uns sollte genau diese Frage nicht mehr jeden Tag spontan beantwortet werden müssen. Deshalb habe ich mir einen einfachen Menüplan für die Küche gestaltet – und ihn gleichzeitig so dekoriert, dass er nicht nach einem klassischen Wochenplan aussieht, sondern sich schön in die Küche einfügt.
Die Grundlage ist ein magnetisches Whiteboard. Die Wochentage habe ich mit meinem Plotter gestaltet und für die Dekoration habe ich aus meinen Küchenmotiven eigene Magnete angefertigt.
Das Schöne daran: Die Magnete lassen sich jederzeit neu anordnen. So kann der Menüplan jede Woche ein bisschen anders aussehen.

Warum ein Menüplan im Alltag so praktisch ist
Ein Menüplan sieht zunächst nach einer kleinen Sache aus. Im Alltag kann er aber erstaunlich viel erleichtern.
Wenn schon zu Beginn der Woche feststeht, was es an den einzelnen Tagen geben soll, fällt eine tägliche Entscheidung weg. Man muss nicht erst überlegen, was man kochen könnte, und kann den Einkauf besser planen.
Auch die Frage „Haben wir dafür überhaupt alles zu Hause?“ lässt sich viel einfacher beantworten.
Ein Menüplan kann dabei helfen,
- den Einkauf besser zu planen,
- spontane Einkäufe zu reduzieren,
- vorhandene Lebensmittel gezielter zu verwenden,
- weniger Zeit mit der täglichen Essenssuche zu verbringen,
- Lieblingsgerichte im Blick zu behalten und
- ein bisschen mehr Ruhe in den Küchenalltag zu bringen.
Und ganz nebenbei finde ich es einfach schön, wenn so ein praktischer Helfer nicht irgendwo im Schrank verschwindet, sondern sichtbar und dekorativ in der Küche hängt.
Genau deshalb wollte ich meinen Menüplan nicht einfach nur beschriften.

Aus einem einfachen Whiteboard wird ein persönlicher Menüplan
Als Basis habe ich ein magnetisches Whiteboard verwendet.
Zuerst habe ich die Wochentage mit meinem Plotter ausgeplottet. Dafür habe ich im Cricut Design Space die Schriftart Balgena verwendet.
Ganz oben durfte natürlich mein Schriftzug „Guten Appetit!“ nicht fehlen. Diesen Schriftzug habe ich selbst gestaltet. Er ist Teil meines Küchen Plotterbundles.
Damit war die Grundgestaltung fertig – aber mir fehlte noch etwas.
Das Whiteboard war mir einfach noch ein bisschen zu schlicht.

Also habe ich überlegt, wie ich die Küchenmotive aus meinem Bundle nicht nur einmal verwenden, sondern möglichst flexibel einsetzen kann.
Die Lösung waren Magnete.
Dekorative Magnete aus Cricut Magnetfolie
Für die Magnete habe ich verschiedene Motive aus meinem Küchenbundle verwendet.
Dabei wollte ich keine fest aufgeklebte Dekoration. Viel schöner finde ich die Möglichkeit, die einzelnen Motive immer wieder neu auf dem Whiteboard zu platzieren.
Mal steht ein kleines Glas neben dem Menü für den Montag, mal wandert ein Kochmotiv an eine andere Stelle. So kann der Menüplan immer wieder ein wenig anders aussehen.
Und genau das macht für mich den Reiz aus: Die Dekoration ist nicht dauerhaft festgelegt, sondern kann mit wenigen Handgriffen verändert werden.

So habe ich die Magnete hergestellt
Die Herstellung der Magnete ist mit dem Plotter erstaunlich unkompliziert.
1. Motive im Cricut Design Space vorbereiten
Zuerst habe ich die gewünschten Motive aus meinem Küchenbundle im Cricut Design Space geöffnet.
Für die Magneten habe ich die Motive als Sticker angelegt. Dadurch konnte ich sie später mit meinem Cricut Joy Xtra als Aufkleber ausschneiden lassen.
2. Auf die Magnetfolie drucken
Anschließend habe ich die Motive mit meinem Tintenstrahldrucker auf die Cricut Magnetfolie gedruckt.
So entstehen aus den digitalen Plottermotiven ganz einfach eigene dekorative Magnete.

3. Die Motive schützen
Da die Magnete später in der Küche verwendet werden, wollte ich die Oberfläche zusätzlich schützen.
Dafür habe ich eine transparente selbstklebende Laminierfolie aufgebracht.
Gerade in der Küche ist das eine sinnvolle Ergänzung: Beim Kochen entstehen Wasserdampf und kleine Spritzer. Die Laminierfolie schützt die gedruckten Motive und macht die Magnete dadurch deutlich alltagstauglicher.

4. Ausschneiden mit dem Cricut Joy Xtra
Danach kam wieder mein Cricut Joy Xtra zum Einsatz.
Die Maschine hat die einzelnen Motive entlang ihrer Konturen ausgeschnitten.
Anschließend habe ich die fertigen Magnete von der Matte gelöst.


Und dann kommt der schönste Teil: dekorieren
Jetzt konnten die einzelnen Küchenmotive auf dem Whiteboard verteilt werden.
Das Schöne an den Magneten ist, dass ich mich dabei nicht endgültig festlegen muss.
Ich kann sie verschieben, austauschen oder komplett neu anordnen. So kann aus demselben Whiteboard jede Woche ein etwas anderer Menüplan werden.
Und genau hier zeigt sich für mich der Unterschied zwischen einer rein praktischen Lösung und einem DIY-Projekt, das wirklich Spaß macht.
Der Menüplan erfüllt seinen Zweck – aber gleichzeitig wird er zu einem kleinen dekorativen Element in der Küche.

Mein fertiger Menüplan
So sieht mein fertiger Menüplan aus:
Die Wochentage sind fest gestaltet und das jeweilige Abendessen trage ich ganz unkompliziert mit einem Whiteboard-Marker ein.
Die Küchenmagnete sorgen für die dekorativen Akzente.
Ich mag besonders, dass das Board dadurch nicht überladen wirkt. Die weiße Fläche bleibt ruhig und übersichtlich, während die schwarzen Küchenmotive kleine Blickpunkte setzen.
Und wenn mir nächste Woche nach einer anderen Anordnung ist, werden die Magnete einfach neu verteilt.
Warum ich die Küchenmotive so vielseitig finde
Genau das ist auch einer der Gründe, warum ich meine Plotterdateien gerne so gestalte, dass sie sich für unterschiedliche DIY-Projekte verwenden lassen.
Eine Plotterdatei muss nicht zwangsläufig nur einmal auf einem einzigen Projekt landen.
Ein Küchenmotiv kann beispielsweise auf einem Schild, einem Küchenaccessoire, einer Karte oder eben auf einem Magneten zum Einsatz kommen.
Du kannst die Motive miteinander kombinieren und dein Projekt ganz nach deinem eigenen Stil gestalten.
So entsteht aus einer digitalen Datei etwas ganz Persönliches für dein Zuhause.
Lust auf einen eigenen Menüplan?
Wenn du selbst einen Menüplan für deine Küche gestalten möchtest, findest du in meinem Küchen Plotterbundle viele passende Motive rund um das Thema Küche und Kochen.
Auch mein selbst entworfener Schriftzug „Guten Appetit!“ ist Teil des Bundles.
Zum Küchen Plotterbundle auf Etsy
Du kannst die Motive ganz nach deinen Vorstellungen verwenden und daraus dein eigenes Küchen-DIY gestalten – ganz egal, ob du sie für einen Menüplan, ein Schild, Küchenaccessoires oder eine andere kreative Idee einsetzen möchtest.
Das brauchst du für meinen Menüplan
Für das Whiteboard:
- magnetisches Whiteboard
- Plotter
- Plotterfolie für die Wochentage
- Whiteboard-Marker
Für die dekorativen Magnete:
- Cricut Magnetfolie
- Tintenstrahldrucker
- transparente selbstklebende Laminierfolie
- Plotter
- Küchenmotive aus meinem Küchen Plotterbundle
Die verwendeten Materialien habe ich dir auch in einem eigenen Board in meiner Amazon Storefront zusammengestellt. So findest du alles für dieses Projekt übersichtlich an einem Ort.
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Ein kleiner Helfer, der den Küchenalltag schöner macht
Ich finde, genau solche kleinen DIY-Projekte machen einen Unterschied.
Ein Menüplan muss nicht langweilig aussehen. Und praktische Dinge dürfen durchaus schön sein.
Mit einem einfachen Whiteboard, einem Plotter und ein paar selbst gestalteten Magneten entsteht etwas, das im Alltag wirklich genutzt wird und gleichzeitig ein persönliches Stück Küchendekoration ist.
Und vielleicht sorgt der fertige Menüplan sogar dafür, dass die Frage „Was gibt es heute zu essen?“ ein kleines bisschen seltener fällt.
Guten Appetit! ♡


